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Bautagebuch der neuen Hornbahn 2000
die neue hornbahn 2000

Bautagebuch der neuen Hornbahn 2000

Zum 10-jährigen Jubiläum des Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau erfolgt im Alpbachtal der Startschuss für die neue Hornbahn 2000 durch die Alpbacher Bergbahn.

Nach 23 Jahren, 16.567 Betriebsstunden und 7.129.813 beförderten Personen hat der Hornlift 2000 ausgedient. Ursprünglich sollte das Projekt im Jahr 2020 starten. Die coronabedingte Pause wurde jedoch für die sorgfältige Planung und Vorbereitung der Investition genutzt.

Anstelle des Hornlifts 2000 entsteht eine neue, kuppelbare 6er Sesselbahn mit Wetterschutzhaube und Sitzheizung, die Skifahrer in 3,45 Minuten auf den höchsten Punkt im Skigebiet bringt. Aufgrund der erhöhten Förderleistung der neuen Sesselbahn wurden bereits im Sommer 2021 Maßnahmen getätigt, um das Gebiet rund um die Hornbahn 2000 für Skifahrer aller Könnerstufen erreichbar zu machen.

Daten & Fakten 

Bahntyp: 6er Sesselbahn mit Wetterschutzhaube und Sitzheizung
Geschwindigkeit: 5 m/s
Seehöhe der Talstation: 1.638 m
Seehöhe der Bergstation: 2.030 m
Höhenunterschied: 391,00 m
Länge: 1.123,11 m
Fahrzeit: 3 min 45 sec
Anzahl der Stützen: 11 Stützen
Anzahl der Sessel: 61 Sessel
Förderleistung: 2.600 Personen pro Stunde
Investition: ca. € 10,5 Mio.
Ort: Alpbach
Hersteller:

Leitner GmbH, Telfs

Architekt / Planung: Snøhetta, Innsbruck & Seilbahnbüro Gröbner, Kitzbühel
Baubeginn: Juni 2022
Fertigstellung: Beginn Wintersaison 2022/23

Ein absolutes Highlight verspricht die neue Bergstation zu werden. Mit dem Namen „Top of Alpbachtal“ wird diese einen 13 Meter hohen Aussichtsturm erhalten, der einen Innenraum mit Panoramafenster sowie eine Aussichtsplattform mit einzigartigem 360 Grad Rundumblick bereithält. Für die Architektur zeichnet sich Snøhetta, ein international renommiertes Architekturbüro mit einer Niederlassung in Innsbruck, verantwortlich. „Wir haben möglichst ressourcenschonend und nachhaltig geplant“, erklärt Architekt Patrick Lüth von Snøhetta. Passend zur Tradition des Alpbachtals ist der Turm aus Holz gebaut und mit handgefertigten Schindeln verkleidet. Große Glasfronten sorgen für Licht und Weitblick auf die umliegenden Berge. Der Innenraum entspricht einer informellen Sitzlandschaft. Eine Tiroler Stube, die architektonisch neu interpretiert wird. „Die Stube ist windgeschützt, aber nicht beheizt“, so Lüth. Das spare ebenfalls Energie, denn Skifahrer tragen bereits warme Kleidung. Die Besucher können sich dort kurz ausruhen und die Aussicht genießen

Einen Blick hinter die Kulissen gibt der Schindelmacher Hans aus Alpbach, der die Schindeln für das "Top of Alpbachtal" herstellt.

Alpbacher Handwerk

Zu Gast beim Schindelmacher

Hans ist einer der Schindelmacher, der die Holzschindeln für die Bergstation der neuen Hornbahn 2000, herstellt. Wie das Handwerk funktioniert und wie Hans dazu gekommen ist, Schindelmacher zu werden, verrät er uns hier im Video. Hans ist nur einer der zahlreichen regionalen Handwerker, die dazu beitragen, den spektakulären 360° View Tower "Top of Alpbachtal" zu realisieren.